Diskurse

Gruppengespräche

Gruppengespräche

 

Verständigung erfordert das Aufeinandertreffen der verschiedenen Interessen und Ansichten im direkten Dialog der beteiligten Akteure.

Auffassungen müssen Nachfragen und Einwänden standhalten. Sie müssen im Diskurs beweisen, dass sie auch unter anderen Randbedingungen und Vorannahmen haltbar sind. Allen Beteiligten wird deutlich, dass es nicht nur die eine - ihre - Sicht der Dinge gibt, sondern auch andere.

Unterschiedliche Auffassungen darüber, wie es weiter gehen soll, sind nie zu trennen von der Auseinandersetzung um Einfluss im Unternehmen - für die eigene Person und die Gruppe, der man angehört. Von consens geplante Gruppengespräche sorgen dafür, dass diese Auseinandersetzungen und die Ziele der beteiligten Akteure mitbedacht und besprechbar werden, ohne dass sie den Diskurs blockieren.

Analysen und Konzepte werden in den Diskurs gleichfalls eingebracht. Sie dienen als Leitplanken für das gemeinsame Gespräch und als Basis, von der aus der Austausch der Argumente startet. Ihre Veränderung im Laufe des Diskurses ist nicht Ausdruck ihrer Unzulänglichkeit, sondern Ausdruck dafür, dass sich in den Köpfen der Beteiligten etwas bewegt hat. Dies ist wichtiger als „unbeschädigte“ Konzepte.