Analyse

Beobachtungen

Beobachtungen

 

Um sich ein Bild von den Verhältnissen in Unternehmen und Organisationen zu machen, sind Gespräche das meist genutzte Erkenntnismedium. Vieles lässt sich auch mit der Hilfe von Dokumenten – Leitbildern, Regelwerken, Bilanzen, Berichten und Plänen – in Erfahrung bringen.

Wenn es darum geht zu verstehen, wie Akteure miteinander oder mit Außenstehenden interagieren, warum ihr Verhalten zum Beispiel immer wieder in Konflikte oder Misserfolge mündet, kann es sinnvoll sein, die Interaktionen der Akteure in der „Feldsituation“ direkt zu beobachten und sich nicht nur auf ihre Schilderungen zu verlassen.

Diese sind oftmals zu sehr durch den Wunsch beeinflusst, das eigene Verhalten zu rechtfertigen und das Verhalten anderer Akteure nur unter dem Blickwinkel des eigenen Standpunktes wahrzunehmen. In diesen Fällen kann es schneller und effektiver sein, wenn sich consens ein direktes Bild durch Beobachtung macht.

Es gibt Situationen, in denen es nur schwer möglich oder erklärlich ist, den Beteiligten einen nicht mithandelnden Beobachter zur Seite zu stellen. In diesen Fällen agiert consens als teilnehmender Beobachter. Dieses Arrangement bietet sich z.B. bei der Beobachtung von Kontakten mit Kunden an.